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Rom. Ein Näschen für Restaurierung haben

Spaziergang durch Bishkek

Postkartenschöne Bilder über Bishkek gibt es sicher im Internet.
Hier einige abseitige Eindrücke.

Ich habe mich nach meinem ersten Spaziergang, erst im Haus geirrt und dann – am richtigen Haus – im Hauseingang. Ganz schön verwirrend, wenn immer eine andere Tür als die erwartete vor einem erscheint. Und schön, hier gewesen zu sein. Eine kleine Hausflurstudie aus der Токтогула.

Der Microdistrict Alameydin scheint mir ein guter durchschnittlicher Bezirk in Bishkek zu sein. Die Plattenbauten aus den 70ern oder früher haben Renovierungen verdient, aber das Wohnen funktioniert! Die Balkons sind oft individuell ausgebaut, so dass es bei aller Gleichheit immer was zu entdecken gibt. Zwischen den Häusern rief der Muhezin weich sein Gebet über einen Lautsprecher in den Bezirk hinein und Kinder übten sich daneben lautstark im Fussballspielen. Ein bärtiger Mann war auf dem Weg in das Gotteshaus. Ihm folgte eine modern gekleidete Frau mit ihren Wocheneinkäufen – natürlich in etlichen Plastiktüten getragen. Es gibt einen weitläufigen Schulkomplex im Viertel. Ich kann mir gut vorstellen, wie hier die kirgisischen Kinder aufwachsen. They are more than just friends. They are like a really small gang!

Graffiti an einer Grundschule im Microdistrict Аламүдүн-1 кичирайону.

Spaziergang in der Oststadt

U-Bahnstation Berlin Alexanderplatz

Blogowin und Parallelität

Heute ist Sabbatikalaufbereitungstag. Ich hoffe, am Ende des Tages zufrieden zu sein. Dann wäre ich dort, wo ich auch gerade bin. | Anbei eine visuell-schöne, paarige Bildanordnung aus einer Zeitung. Das Thema links war Taiwan ist selbstbewusster und rechts Bauten des 1. Weltkriegs in den Alpen. | Was die Welt im Innersten zusammenhält? …zumindest die Anziehungskraft.

ps: Am Ende des Tages mit Лудмилла Петровна und Ерика Албертовна aka Еричка in der Bishkeker Philharmonie eine spanische Flamencointerpretation zu Romeo und Julia gehört, gesehen und beklatscht. Bin sehr zufrieden!

Laienanthropologin on the road

Freu mich auf die Reise ab Oktober! …mit schwimmen im alltäglichen Strom zentralasiatischer Orte. Tages- und Nachtplätze finden – private und öffentliche, Wohnsiedlungen, Märkte, Werkstätten, Industrieviertel, Schulen etc. 

Reisen und sehen, probieren, verharren und och mal gestikulieren. Nehmen was und wie es kommt. Aufzeichnen und -schreiben und -nehmen und dabei wenig, einwenig werten. Ob das funktioniert?

Hach, freu ma uff alles. Alles neu für mich und Alltag für die Leute vor Ort! Freu ma uff nix besonderes. 

Postgeheimnis. Stilkunde.


Der mir aus dem weißen Raum entgegenfliegende Gmail-Briefumschlag öffnet sich im Anflug und schließt sich wieder, wenn er vor mir in nachfedernden Bewegungen zum Stillstand kommt. Wie schön anzuschauen und die Botschaft kommt – für meinen zweifelnden Charakter – auch rüber: Brief geöffnet, Post gelesen. Bitte sehr! 

 

Die aktuelle Staatsministerin für Digitalisierung gibt das große Stilkundeinterview in der FAZ. Ein Interview über das Arbeitsthema hätte ich noch attraktiver gefunden. Aber ist eh im FAZ-Bezahlteil und einem Großteil der FAZ-Onlineleserschaft verschlossen. Schade. Eigentlich nicht!   

Und nun noch 10x in feinster Sütterlinschrift geschrieben “Ich will nicht ätzen!”

Hänsel und Gretel in Krumme Lanke

Gerade fiel mir beim Ausmisten meines Downloadordners auf dem Rechner die Beschreibung der denkmalgeschützten Siedlung Krumme Lanke in Berlin in die Hände. Sehr gut vorstellbar, dass die Geschwister bei einer Berliner Adaption des Märchens durch diese Vorstadtkiefernwälder gingen. 

Hier befinden sich einige Broschüren über Berliner denkmalgeschützte Siedlungen.  

Tropfen in Nuss. Reisevorbereitungen sind in vollem Gange!

Ich habe letzte Nacht viele Edle Tropfen in Nuss gegessen. Warum? Vermutlich aus langer Weile. Körper und Geist wollten Schlaf. Die Sommernacht wollte sich noch mit Körper und Geist unterhalten. Ich meinte vllt meine Parteien mit den edlen Tropfen zum Schlafen überreden zu können und vielleicht hat das ja auch funktioniert.

Nebenbei war es ein kleines Training für meinen Aufenthalt in Zentralasien. Ich las, dass dort dem Hochprozentigen zugesprochen wird. Muss ich nur noch die Schokolade und Nüsse um die Brände herum weglassen und schon bin ick voll dabei. Looft!

Zentralasien. Flug hin, Öffies zurück

Freizeit und Arbeitszeit können eine Abwechslung gebrauchen! Anfang Juni habe ich mich entschlossen dem seit einiger Zeit präsenter werdenden Sehnen nach Luftveränderung nachzugeben. Der Flug von Berlin nach Bishkek geht am 8. Oktober über Istanbul. Soweit der x. Schritt vor dem ersten. Einige Schritte davor sind …bekannt, wenn auch noch nicht alle gesetzt:

  • coole Socke um Gastfreundschaft in Kirgisistan bitten – check 🙂
  • Sinnfrage an den AG stellen, ob und was wir in Zukunft von einander erwarten und wollen
  • Russisch über einen Kurs und in Privatinitiative reaktivieren
  • Materialien und Techniken für ein Reise-Skizzenbuch auf Stand bringen
  • Reiseblog anlegen und geschicktes Bloggen organisieren
  • Reise etwas detaillierter planen (Orte und Zeiten, Transportmittel, Russischkurs vor Ort, Grenzübertritte, AuslandsKV) …nicht zu vorhersehbar.

Zurzeit steht die Reise unter dem Stern: Flug hin, Öffies zurück. ICK FREU MIR!

THE ARTIST. Der Schnabelprinz von Anna Haifisch

The Artist erhebt sich über seine Bettstatt und zeigt uns, wie es ist, ein Künstler zu sein. Sehr schön der Brief aus dem Artist in Residence-Aufenthalt und die stete Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Thema: Schlangen. Zeichne weiter lieber Artist, denn Du sagst es ja  “ZEICHNEN IST ALLES, WAS ICH HAB” -THE ARTIST

Die Kieferninsel von Marion Poschmann

Im Buch Die Kieferninseln von Marion Poschmann steht eine Beschreibung von Reisegründen in Japan. Einer meiner Gründe zu eigenen Japanreisen war selber natürlichen Ursprungs. Die Kirschblüte – Sakura!

Ansonsten ja/nö als Empfehlung. Von Undenkbarkeiten in Deutschland und von vollkommen nutzlosen Sitten zu lesen in Zusammenhang mit den unten beschriebenen Gedanken und Taten: einfach nich meins. 

“Undenkbar in Deutschland, daß man sich … auf den Weg machte wegen eines einfachen Baumes, wegen Blättern! Der Japanische Ahorn mit seinem filigranen Blattwerk nahm wie der amerikanische Zuckerahorn eine karminrote Färbung an, wenn im Herbst eine Periode sonniger, milder Tage und kalter, schon frostiger Nächte einsetzte. Das japanische Fernsehen berichtete täglich über den Verlauf der Farbwanderung, und eine große Anzahl von Enthusiasten richtete sich nach diesen Angaben und brach auf, fuhr hin. Gilbert hatte sich in den vergangenen Tagen daran gewöhnt, daß man einen Ausflug unternahm, um Bäume zu bewundern, eine vollkommen nutzlose Sitte, die aber in der japanischen Kultur tief verwurzelt blieb. … Die Schau der Naturerscheinungen war weder mit Kunst noch mit Architektur, noch mit Geschichte verbunden, sie war zart und geheimnisvoll, und wenn daraus doch eine Form von Bildung erwuchs, ließ sie sich hinterher weder erklären noch abrufen.”

Eine Überschrift mit dem Wort braun

Etwas abgespannt nach einer Dienstreise macht mir die FAZ-online noch eine kleine Freude.

Bilder aus einem Teasertext flackern wieder auf bei einer der nächsten Artikelüberschriften. Und somit schweben deutsche Exkremente  über und in den Beitrag über die aktuelle österreichische Regierung. Jepp, passt.

Watch News Watch Smart Watch

Heute am Mittagstisch kam etwas unerwartet die Nachricht auf, dass sich die Witwe von Helmut Kohl gemobbt fühle. Welch wunderbare Informationswelt sich am Handgelenk auftun kann. Apropos am Handgelenk auftun. …auf der anderen Seite schlägt der individuelle Puls weiter.