Grundlagenkurs für Unternehmerinnen (1/16)

14.02.2019: Gestern haben sich 22 Frauen in Marzahn für einen Kurs zusammengefunden. Wir alle haben das Ziel ein Unternehmen zu gründen. Continue reading

1. Treffen des Erfolgsteams

11.02.2019: An diesem Vormittag hat sich unser fabelhaftes Erfolgsteam getroffen. Fünf zukünftige bzw. bereits aktuelle Gründerinnen, die sich gegenseitig bei ihren Unternehmungen zur Existenzgründung unterstützen.

Wir werden uns nun bis August alle zwei Wochen treffen und pro Person diese Agendapunkte ansprechen. 1) Was habe ich bis jetzt erreicht? 2) Wo habe ich Probleme und welche Lösungen bieten sich an? und 3) Was sind meine Ziele bis zum nächsten Treffen?

Meine wichtige Einsicht aus dem Treffen: Im Zentrum steht

? WAS BRAUCHEN DIE KUNDEN ?

Ich biete an, was der Kunde braucht, was ihm nutzt und was er bezahlt. Überzeugt wird über den KUNDENNUTZEN, chica! 😀

Reportage-Ideen-Generator

That made my day! @ROB0tius Marie Kilg gibt ein Interview über ihren Bot, der Ideen für Reportage aus Textpassagen eines geschassten Spiegelredakteurs kombiniert. Ein “Reportage-Ideen-Generator, der Personen, Orte und Themen immer neu kombiniert”. Auch sehr schön, manchmal werden Kommentare angefügten, die zusammengestellt sind aus den Kritiken und Reaktionen nach der Enthüllung des Journalisten.

Gefühltes Budget

Das Servicenerds.Camp 2018 in Würzburg hat mir richtig gut gefallen. Einige feine Zitate habe ich mir aufgeschrieben …und irwo verlegt. Aber hier doch eines von einem Mitarbeiter aus der Reisebranche “In unserem Unternehmen haben wir gefühlt genug Budget für IT-Securitythemen.”

Knock-Out-Feststellung

Auf dem Weg von Sassnitz nach Stralsund plauderte sich im letzten Jahr der Zugbegleiter durch den Bus. Es war Schienenersatzverkehr. Die heimelige Atmosphäre im beheizten Bus nach einer ausführlichen Winterwanderung wirkte angenehm einschläfernd und hilfreich deeskalierend für die Reisegesellschaft nach dem ausührlichen Warten auf dem eisigen Bahnhofsgelände.

Der Zugbegleiter gab einem Passagier seinen Eindruck preis, den er sicher im Laufe seines beruflichen und privaten Lebens gemacht hatte und der ebenfalls seine entwaffnende Wirkung nicht verfehlte: “Was man sagt, es ist verkehrt.” Wie kann man da widersprechen?

Eine feine Reise nach Stralsund mit einem Bier und den Blick in die blaue Stunde bevor die Augen zu fielen.

Spaziergang durch Bishkek

Postkartenschöne Bilder über Bishkek gibt es sicher im Internet.
Hier einige abseitige Eindrücke.

Ich habe mich nach meinem ersten Spaziergang, erst im Haus geirrt und dann – am richtigen Haus – im Hauseingang. Ganz schön verwirrend, wenn immer eine andere Tür als die erwartete vor einem erscheint. Und schön, hier gewesen zu sein. Eine kleine Hausflurstudie aus der Токтогула.

Der Microdistrict Alameydin scheint mir ein guter durchschnittlicher Bezirk in Bishkek zu sein. Die Plattenbauten aus den 70ern oder früher haben Renovierungen verdient, aber das Wohnen funktioniert! Die Balkons sind oft individuell ausgebaut, so dass es bei aller Gleichheit immer was zu entdecken gibt. Zwischen den Häusern rief der Muhezin weich sein Gebet über einen Lautsprecher in den Bezirk hinein und Kinder übten sich daneben lautstark im Fussballspielen. Ein bärtiger Mann war auf dem Weg in das Gotteshaus. Ihm folgte eine modern gekleidete Frau mit ihren Wocheneinkäufen – natürlich in etlichen Plastiktüten getragen. Es gibt einen weitläufigen Schulkomplex im Viertel. Ich kann mir gut vorstellen, wie hier die kirgisischen Kinder aufwachsen. They are more than just friends. They are like a really small gang!

Graffiti an einer Grundschule im Microdistrict Аламүдүн-1 кичирайону.

Spaziergang in der Neubrandenburger Oststadt

In das ehemalige Haus der Kultur und Bildung ist vor Jahren die Bekleidungskette H&M eingezogen. Die Vorgabe aus dem Denkmalschutz war wohl die Architektur des Hauses zu erhalten. Damit hatte das schwedische Textilkette ein anspruchsvolles Etikett gewonnen.
Zeitscheibenknirscherei.

U-Bahnstation Berlin Alexanderplatz

Blogowin und Parallelität

Heute ist Sabbatikalaufbereitungstag. Ich hoffe, am Ende des Tages zufrieden zu sein. Dann wäre ich dort, wo ich auch gerade bin. | Anbei eine visuell-schöne, paarige Bildanordnung aus einer Zeitung. Das Thema links war Taiwan ist selbstbewusster und rechts Bauten des 1. Weltkriegs in den Alpen. | Was die Welt im Innersten zusammenhält? …zumindest die Anziehungskraft.

ps: Am Ende des Tages mit Лудмилла Петровна und Ерика Албертовна aka Еричка in der Bishkeker Philharmonie eine spanische Flamencointerpretation zu Romeo und Julia gehört, gesehen und beklatscht. Bin sehr zufrieden!

Laienanthropologin on the road

Freu mich auf die Reise ab Oktober! …mit schwimmen im alltäglichen Strom zentralasiatischer Orte. Tages- und Nachtplätze finden – private und öffentliche, Wohnsiedlungen, Märkte, Werkstätten, Industrieviertel, Schulen etc. 

Reisen und sehen, probieren, verharren und och mal gestikulieren. Nehmen was und wie es kommt. Aufzeichnen und -schreiben und -nehmen und dabei wenig, einwenig werten. Ob das funktioniert?

Hach, freu ma uff alles. Alles neu für mich und Alltag für die Leute vor Ort! Freu ma uff nix besonderes. 

Postgeheimnis. Stilkunde.


Der mir aus dem weißen Raum entgegenfliegende Gmail-Briefumschlag öffnet sich im Anflug und schließt sich wieder, wenn er vor mir in nachfedernden Bewegungen zum Stillstand kommt. Wie schön anzuschauen und die Botschaft kommt – für meinen zweifelnden Charakter – auch rüber: Brief geöffnet, Post gelesen. Bitte sehr! 

 

Die aktuelle Staatsministerin für Digitalisierung gibt das große Stilkundeinterview in der FAZ. Ein Interview über das Arbeitsthema hätte ich noch attraktiver gefunden. Aber ist eh im FAZ-Bezahlteil und einem Großteil der FAZ-Onlineleserschaft verschlossen. Schade. Eigentlich nicht!   

Und nun noch 10x in feinster Sütterlinschrift geschrieben “Ich will nicht ätzen!”