Category Archives: Empfehlungen

Braucht es zu “Empfehlungen” der Worte mehr? Ich bin für ein Geben und Nehmen. Wenn bei Euch gerade ein Synapsengewitter von Taten und Dingen beginnt, die man erlebt haben sollte – bevorzugt mit dem Thema Kultur – dann rinjehaun in das Kontaktfeld auf der Seite ‘Mission’ oder ‘Kultivierung’! Vielen Dank!

Spaziergang in der Neubrandenburger Oststadt

In das ehemalige Haus der Kultur und Bildung ist vor Jahren die Bekleidungskette H&M eingezogen. Die Vorgabe aus dem Denkmalschutz war wohl die Architektur des Hauses zu erhalten. Damit hatte das schwedische Textilkette ein anspruchsvolles Etikett gewonnen.
Zeitscheibenknirscherei.

U-Bahnstation Berlin Alexanderplatz

Hänsel und Gretel in Krumme Lanke

Gerade fiel mir beim Ausmisten meines Downloadordners auf dem Rechner die Beschreibung der denkmalgeschützten Siedlung Krumme Lanke in Berlin in die Hände. Sehr gut vorstellbar, dass die Geschwister bei einer Berliner Adaption des Märchens durch diese Vorstadtkiefernwälder gingen. 

Hier befinden sich einige Broschüren über Berliner denkmalgeschützte Siedlungen.  

THE ARTIST. Der Schnabelprinz von Anna Haifisch

The Artist erhebt sich über seine Bettstatt und zeigt uns, wie es ist, ein Künstler zu sein. Sehr schön der Brief aus dem Artist in Residence-Aufenthalt und die stete Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Thema: Schlangen. Zeichne weiter lieber Artist, denn Du sagst es ja  “ZEICHNEN IST ALLES, WAS ICH HAB” -THE ARTIST

Spanische Perlentaucher mit Stil

IMPEDIMENTA.ES scheint eine stilvolle, spanische Abwandlung des Perlentaucher-Magazins zu sein. Yummy-ansprechend das florale Design!

Drauf gestoßen bin ich bei der Suche nach dem Werk zu einem älteren Screenshot. Isabel Greenbergs Zeichenstil mit reduzierter Farbpalette in Las cien noches de Hero gefällt mir in diesem Bild. Es lohnt sicher eine Recherche über das Werk der jungen Zeichnerin.

Schräge Vögel in Bonn. Coleoptera, Diptera, Hymenoptera…

Feinste Käferkunde in Bonn! Nein, nicht beim Projektkunden vor Ort sondern nebenan im  Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig (kurz Naturkundemuseum Koenig). Ich mag es, die Zeit vom Feierabend bis zum Abflug nach Berlin dort zu verbummeln. Hinter dem Museumsbau liegt die Bibliothek. Welch Bildschätze mögen dort vorm Licht geschützt schlummern.

Im Internetauftritt unter Projekte erzeugt jede Überschrift so etwas wie pure Sinnenfreude und ein Adaptionsbegehren auf den Arbeitsalltag im …humanoiden Umfeld. 

  • Geographische Differenzierung und Anpassung des Eurasischen Tannenhähers (Nucifraga caryocatactes)
  • Verbreitungsmuster, Populationsstruktur und Habitatnutzung der stark bedrohten Engelhaie der Kanarischen Inseln

 What I do wonna say? Diversity rocks! Abgemildert auch in aufgespiester Form. 

Der MORAL-O-MAT – soOo berechtigt beliebig

Könnt stundenlang vor mich hingiggeln, wenn die Karten des MORAL-O-MATs neu gemischt werden und sich ein mehr oder weniger überzeugendes Statement seinen Weg in die Welt bahnt.

…und oh so schön, so stahlgraublau der Himmel gerade über der angestrahlten hellgelben Fassade! 

  • Alles ist | sicherlich | eine Illusion. 
  • Leichtsinn ist | unterm Strich | immer Gabe und Aufgabe zugleich. 
  • Ein Seitensprung ist | von aussen betrachtet | ein Geschenk Gottes. …

Jean-Jacques Rosseau bekennt

Schon lang nicht mehr las ich so feine Sätze wie in Jean-Jacques Rosseaus Bekenntnissen und es dünkt mich, dass unsere Zeit den Wert dieses Sprachstils und das bescheiden vorgetragene Selbstbewußtsein des Autors eher nicht erkennt und goutiert. Drückte der Satz meine Wertschätzung hinreichend aus? Wie auch immer, unten ein Stück Original. Rosseau über sein Selbststudium …

“Ich begann mit philosophischen Werken, … Bald wurde mir gewahr, dass all diese Schriftsteller sich fast dauernd gegenseitig widersprechen, und ich entwarf den phantastischen Plan, sie in Übereinstimmung miteinander zu bringen, was mich äußerst ermüdete und viel Zeit verlieren ließ. Ich verwirrte mir nur den Kopf und kam nicht vorwärts. Schließlich gab ich diese Methode auf und befolgte eine unendlich bessere, der ich alle Fortschritte beimesse, die ich trotz meines Mangels an Fassungsgabe gemacht haben mag … Ich machte es mir beim Durchlesen jedes Schriftstellers zum Gesetz, nur seinen Gedanken zu folgen, ohne die meinen oder die eines anderen mit hereinzuziehen und ohne mich jemals auf einen Streit mit ihm einzulassen. Ich sagte mir: zunächst will ich mir einen Vorrat von klaren Begriffen verschaffen, seien sie nun wahr oder falsch, und dann abwarten, bis ich in meinem Kopfe deren genug gespeichert habe, um sie miteinander vergleichen und eine Auswahl treffen zu können. Diese Methode ist nicht ohne Überstand, ich weiss es, aber meinen Zweck, mich zu unterrichten, hat sie mir erreichen helfen.

Nachdem ich einige Jahre damit verbracht habe, ausschließlich die Gedanken anderer nachzudenken, und zwar sozusagen ohne nachzudenken und fast ohne zu überlegen, besass ich meines Erachtens eine genügend große Grundlage von Kenntnissen, um mir fürderhin selbst zu genügen und ohne den Beistand anderer selbständig zu denken. Wenn es mir dann Reisen und Geschäfte unmöglich machten, meine Bücher zu befragen, habe ich meine Freude daran gehabt, das, was ich gelesen, zu durchdenken und zu vergleichen, jegliches Ding auf der Waage der Vernunft zu wägen und dann bisweilen sogar ein Urteil über meine Lehrer zu fällen. Ich habe nicht gefunden, dass mein Urteil, obgleich ich erst so spät zu üben begann, dadurch etwas an Kraft eingebüsst hätte, und als ich später meine eigenen Gedanken veröffentlichte, hat man mich nicht beschuldigt, ein abhängiger Schüler zu sein und in verba magistri zu schwören.” (aus Bekenntnisse (Sechstes Buch 1736-1741) von Jean-Jacques Rosseau)

Big in Japan

Der Saal mit den Naturskizzenbüchern hat mir im Tokyo National Museum richtig gut gefallen! 

Der vermutlich schönste Bauzaun Japans befindet sich am Kyoto Municipal Museum of Art!

Schaurig-schön. Pflanzen und Tiere zwischen Glas und Papier im National Museum of Nature and Science, Tokyo

und noch einpaar Natureindrücke von der Reise im Frühjahr. 

Kulturtechnik. Tiertheater inklusive

Zum Einstieg einpaar Organisationsnamen. Das Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik (HZK) ist ein Institut der HU Berlin. Es betreibt das interdisziplinäre Labor Bild Wissen Gestaltung, welches bis Januar 2017 die Ausstellung +Ultra. Gestaltung schafft Wissen im Martin-Gropius-Bau Berlin betrieb.

Dort fanden sich einige interessante Ansätze zur Darstellung von Wissen und Abläufen. Geeignet den leicht verengten Blick auf die Standards der Prozessmodellierung zu weiten! ToDo: dem Kunden das HZK und dessen Anliegen nahebringen und mögliche Verknüpfungen zwischen beiden Organisationen checken. Prozessdarstellung im Kontext von *Arbeit* und Kultur ON THE EDGE! 

Ausserdem unterhält das HZK das Tieranatomische Theater auf dem HU Campus Nord. Der Name allein schon!


*Organisation, Politik, Verwaltung*