{"id":5615,"date":"2017-01-17T11:27:51","date_gmt":"2017-01-17T11:27:51","guid":{"rendered":"http:\/\/heidesch.de\/blog\/?p=5615"},"modified":"2017-01-22T10:38:42","modified_gmt":"2017-01-22T10:38:42","slug":"lesesession-zum-jahreswechsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/heidesch.de\/blog\/?p=5615","title":{"rendered":"Lesesession zum Jahreswechsel"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #808080;\">[ .|- ] [ .|- ] [ .|- ]<strong>&nbsp;[ .|+ ] [ .|+ ] [ .|+ ]&nbsp;<\/strong>Ist unterm Strich mehr Plus? Die &#8211; von mir aus &#8211; gerne!<\/span><\/p>\n<p>. . .<strong> + +<\/strong> .&nbsp;<em>Pfaueninsel<\/em>&nbsp;von&nbsp;<strong>Thomas Hettche<br \/>\n<\/strong>. . .<strong> + + +&nbsp;<\/strong><em>Der Trafikant<\/em>&nbsp;von<strong>&nbsp;Robert Seethaler<br \/>\n<\/strong>. . .<strong> + +<\/strong> .&nbsp;<em>Erz\u00e4hlungen<\/em>&nbsp;von<strong>&nbsp;W. Somerset Maugham<br \/>\n<\/strong>.<strong> &#8211; &#8211;<\/strong> . . .&nbsp;<em>Avenue of Mysteries<\/em>&nbsp;von<strong>&nbsp;John Irving<br \/>\n<\/strong>.<strong> ? ? ? ?<\/strong> .&nbsp;<em>H wie Habicht<\/em>&nbsp;von<strong>&nbsp;Helen Macdonald<br \/>\n<\/strong>. . .<strong> +<\/strong> . .&nbsp;<em>Sterben&nbsp;<\/em>von<strong>&nbsp;Karl-Ove Knausg\u00e5rd<br \/>\n<\/strong>.<strong> ? ? ? ?<\/strong> .&nbsp;<em>Jahrestage<\/em>&nbsp;von<strong>&nbsp;Uwe Johnson<\/strong><\/p>\n<p>Mehr Worte zu den o. g. B\u00fcchern&nbsp;&#8230;&nbsp;<!--more-->&nbsp;<strong><em>. . . + + .&nbsp;<br \/>\nPfaueninsel<\/em> <\/strong>von <strong>Thomas Hettche<\/strong> setzt den Leser \u00fcber zur gleichnamigen Insel auf der Havel bei Potsdam. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.berlin.de\/sehenswuerdigkeiten\/3561384-3558930-pfaueninsel.html\" target=\"_blank\">Kaninchenwerder<\/a> genannt. Im Roman wird \u00fcber den Lebensverlauf des kleinw\u00fcchsigen Schlo\u00dffr\u00e4uleins Marie berichtet, \u00fcber die Ver\u00e4nderungen, die die Insel und ihre Bewohner in der Zeit erfahren. Kurz schn\u00fcrrte es mir den Hals beim Lesen der Beschreibung Karl-Gustav Lenn\u00e9s zu. So unerh\u00f6rt profan existiert der Gartenarchitekt beim Literaten. So fortschrittlich und edel erschien er in den Vorlesungen der Kunstgeschichte. Mehr noch bleiben die Ideen und Ans\u00e4tze vom Umgang mit normalen und unnormalen Ma\u00dfen haften. Vom Gestalten von Landschaften und Lebensr\u00e4umen und den damit verbundenen Denkdimensionen. <em>Klar? Ob ja oder ne: lesbar!<\/em><\/p>\n<p><strong>. . . + + +&nbsp;<\/strong><br \/>\n<strong><em>Der Trafikant<\/em> <\/strong>von <strong>Robert Seethaler<\/strong>. Junger Mann von 17 Jahren kommt in die Stadt, wird Erwachsen und zieht Konsequenzen. Ein starker Charakter in einer schwachen&nbsp;Zeit. In Wien. <em>Leichtigkeit<\/em> ist&nbsp;das Schlagwort mit dem Kritiker das Buch belegen. <em>Konsequent!<\/em> ist meine&nbsp;Ein-Wort-Kritik.<\/p>\n<p><strong>. . . + + .<br \/>\n<em>Erz\u00e4hlungen<\/em> <\/strong>von<strong> W. Somerset Maugham <\/strong>spielen zu Zeiten des ausgehenden 19. Jahrhunderts zumeist in der S\u00fcdsee. Das Lesen seiner Kurzgeschichten ist mir&nbsp;ein angenehmes Unterfangen, wenn mir zum Mitreisen&nbsp;Zeit und&nbsp;Muse&nbsp;gegeben sind. Bei leichtem Zeitdruck hingegen laufen&nbsp;bei der Lekt\u00fcre&nbsp;manchmal die&nbsp;Gedanken mit, ob sich das Mitreisen wohl&nbsp;lohnt und ob es wohl eine Pointe gibt. &#8230;zum ersten Gedanken meist ein ja. Zum zweiten ein nein. <em>Erz\u00e4hlung halt!&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><strong>_ &#8211; &#8211; _ _ _<\/strong><br \/>\nUnter meinen Blicken auf die Uhr und steter Kontrolle des Lesefortschritts informierte mich <strong>John Irving<\/strong> in <em>Avenue of Mysteries<\/em>, ob sein Protagonist sich w\u00e4hrend einer Reise &#8211; seiner letzten &#8211; f\u00fcr oder gegen das Nehmen von Beta-Blockern und Viagra entschieden hatte oder ob er sich schlicht nicht erinnern konnte, wie es um seinen j\u00fcngsten Tablettenkonsum stand. I just don&#8217;t get it, warum dieses sich st\u00e4ndig versichernde Schreiben f\u00fcr andere Menschen ein Vergn\u00fcgen ist. <em>Bitte mir n Sack Schrauben vorn Kopf hauen, wenn ich wieder Tendenzen zeige nach einem Irving-Buch zu greifen.<\/em> Danke sehr!<\/p>\n<p><strong>. ? ? ? ? .<\/strong><br \/>\n<strong><em>H wie Habicht<\/em> <\/strong>von <strong>Helen Macdonald<\/strong>. Freu ma druff, das verschenkte Buch ausgeliehen zu bekommen.<\/p>\n<p><strong>. . . + . .<\/strong><br \/>\nDer erste Band <strong><em>Sterben<\/em> <\/strong>des sechsteiligen Romanzyklus <strong><em>Min kamp<\/em> <\/strong>von <strong>Karl-Ove Knausg\u00e5rd<\/strong> sog mich nach circa zweihundert Seiten ein. Bei dem Gedanken, ob bzw. was mir der autobiographische Text sagt, hatte ich kurz ein D\u00e9j\u00e0-vu. Der Gedanke kam mir vor Jahrzehnten auch bei den <em>Erz\u00e4hlungen<\/em> <strong>Tschechows<\/strong> &#8230;und hielt mich angenehm angefixt dabei. Es ist aber auch die Einsicht eingekehrt, dass die Geschichte -mmh- individuell bleibt und nicht die Tiefe und F\u00fclle wie zum Beispiel bei <em>Jahrestage<\/em> von <strong>Uwe Johnson<\/strong> bekommt. <em>Sterben?<\/em> Akzeptiert.<\/p>\n<p><strong>. ? ? ? ? .<\/strong><br \/>\n<strong><em>Jahrestage<\/em> <\/strong>von <strong>Uwe Johnson<\/strong>. Das Werk hatte mich vor Monaten schon bald umgeworfen und aus dem Rennen genommen. Freu ma druff, wenn die Zeit und Muse f\u00fcr einen neuen Versuch gekommen ist!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[ .|- ] [ .|- ] [ .|- ]&nbsp;[ .|+ ] [ .|+ ] [ .|+ ]&nbsp;Ist unterm Strich mehr Plus? Die &#8211; von mir aus &#8211; gerne! . . . + + .&nbsp;Pfaueninsel&nbsp;von&nbsp;Thomas Hettche . . . + + +&nbsp;Der Trafikant&nbsp;von&nbsp;Robert Seethaler . . . + + .&nbsp;Erz\u00e4hlungen&nbsp;von&nbsp;W. Somerset Maugham . &#8211; &#8211; . 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